Ich gehe die Treppen runter.
Tief in meinem Unterbewusstsein ist wieder dieses Hoffen und Bangen, dass ich dich einmal sehe.
Ich wende den Blick von meinem Handy ab und schaue aus dem Fenster.
Dein Hund läuft über die Brücke.
Dahinter dein Vater.
Dahinter du.
Ich bleibe stehen. Fassungslos.
Mein Herz pocht, meine Hände fangen an zu zittern.
Oh mein Gott.
Was mache ich jetzt?
Ich gehe langsam die Treppen runter, damit wir uns am Eingang entgegenkommen.
Bleibe vor der Tür stehen und vergesse schlicht, dass da ein Fenster ist.
Du läufst vor dem Fenster her, guckst mich an.
Ich gucke dich an.
Dein Blick ist fragend.
Ich werde knallrot.
Ich reiße die Tür auf und stürze hinaus.
Ich fange an wie blöd zu grinsen.
Mein Herz pumpt immer noch viel zu schnell Blut durch meinen Körper.
Dann fällt mir ein, dass du gerade gesehen hast, wie ich auf dich gewartet habe.
Super.
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