10.03.2013

Dazwischen.

Es ist mal wieder dunkel.
Dunkel und Spät.
Spät und kalt.
Kalt und alleine.
Alleine und dunkel.
Ich sitze mal wieder an meinem Schreibtisch, atme Tumblr und esse Geschriebenes.
Sollte eigentlich schlafen.
Will aber nicht. Auch wenn meine Augen fast zufallen.
Will ich nicht.
Es ist immer nachts, wenn ich komisch werde.
Wenn meine Gedanken mich aufzufressen drohen.
Wenn ich mich komisch fühle und mir immer leicht schlecht wird.
Wenn ich jeden Moment losheulen könnte, ohne Sinn und Verstand.
Wenn ich einfach nur immer weiter schreiben möchte, auch wenn ich nicht weiß worüber.
Die Nacht hat einen seltsamen Zauber auf mich.
Der Tag erlischt.
Ein neuer bricht an.
Und doch ist noch nichts vom Tag zu sehen.
Es ist ja dunkel.
Es ist als würde man zwischen den Tagen schweben.
Ein kurzer Augenblick im Nichts.
Gefangen zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Von manch revolutionären Menschen Gegenwart genannt.
Verrückt.
Ich starre hinaus, hänge zwischen den Tagen und Zeilen.
Nur Dunkelheit und das leise Platschen der Regentropfen.
Gefangen.
Zwischen Dunkelheit.
Und Helligkeit.
Gefangen.
Zwischen Nacht.
Und Tag.
Gefangen.
Zwischen Gedanken.
Und Zeilen.
Gefangen.

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