Bio. Synthetische Evolution, Neurobiologie, Nervenzellen.
Ich gucke aus dem Fenster.
Tausende und abertausende Schneeflocken fallen vom Himmel herab, landen sacht auf dem Boden und verschwinden. Sind es wirklich viele, bleiben sie für einen Moment, nisten sich auf dem Boden ein und lassen uns nicht vergessen, welche Jahreszeit es gerade ist.
Schneeflocken.
Menschen.
Schneeflocken und Menschen sind gar nicht so verschieden.
Jede Schneeflocke ist anders, hat andere Ecken und Kanten, ist verschieden groß, ist verschieden breit.
Manche Flocken sind auf den ersten Blick perfekt, aber wenn man genau hinsieht, hat jede einen kleinen Fehler.
Fängt man sie auf, um ihre Schönheit zu bewundern, dann verschwinden sie, sie schmelzen, sie entziehen sich der Wärme und Zuwendung, nehmen lieber ihren eigenen Tod in Kauf, als sich den betrachtenden Augen zu offenbaren.
Jeder Mensch ist anders, hat Ecken und Kanten, ist verschieden groß, ist verschieden breit.
Manche Menschen sind auf den ersten Blick perfekt, aber wenn man genau hinsieht, hat jeder einen kleinen Fehler.
Fängt man sie auf, um ihre Schönheit - innere wie äußere - zu bewundern, dann verschwinden sie, sie verschwinden in die Dunkelheit, ins Ungewisse, nehmen manchmal lieber die Einsamkeit in Kauf, als sich den Menschen zu offenbaren.
Zwei Tage später sehe ich aus dem Fenster.
Tausende und abertausende Flocken fallen vom Himmel herab, landen sacht auf dem Boden und verschwinden. Meist bleibt nur die Erinnerung an sie, ob gute, ob schlechte, die Verknüpfung mit einem kalten Nachmittag, mit einer warmen Schneeballschlacht, mit einem lauwarmen Buch.
Sie fallen vom Himmel, ihrem Lebensraum herab, leise, sanft und landen irgendwann auf dem Boden.
Zwei Tage später sehe ich auf die Welt.
Tausende und abertausende Menschen fallen von der Erde herab, landen sacht auf dem Boden und verschwinden. Meist bleibt nur die Erinnerung an sie, ob gute, ob schlechte, eine durchweinte Nacht, ein durchlachter Tag, ein durchstrittener Abend.
Sie fallen von der Erde, ihrem Lebensraum herab, leise, sanft und landen irgendwann auf dem Boden.
Menschen.
Schneeflocken.
Menschen und Schneeflocken.
Irgendwann fallen sie alle.
Doch, du schreibst ziemlich flauschige Sachen. Zum Beispiel das hier. Das ist wunderschön. Ich habe mal was ähnliches geschrieben, es hörte irgendwie mit "Vielleicht sind wir wie Regen. Und fallen, fallen, zerfallen." auf oder so. (Aber deins ist schöner.)
AntwortenLöschenFLAUSCHIGKEIT AN DIE MACHT!
Also, ich mag keine Leder-Tagebücher, weil... keine Ahnung. Ich mag Leder nicht. Auch kein Kunstleder. :D
Ich fahre nächste Woche allerdings nach Hannover und da werde ich einfach jeden Laden, der eventuell flauschige Notizbücher haben könnte, durchsuchen, um endlich eins zu finden!
Dass meins schöner ist, glaub ich nicht, aber danke!
LöschenWenn du genauso einen großen Knall hast wie ich und wirklich auf flauschige Sachen stehst, dann guck dir das mal an: http://www.claires.co.uk/furry-monster-lockable-notebook/shop/fcp-product/25691 , das ist nämlich...der flauschige Inbegriff der Flauschigkeit auf diesem Planeten. Aber da liegt echt die Betonung auf dem großen Knall.